CANIS BEATUS - Der glückliche Hund
CANIS BEATUS -Der glückliche Hund

Jagdverhalten

Jagenden kann geholfen werden!

Fast alle Halter von jagenden Hunden kennen sie – die bangen Minuten, wenn die liebe Fellnase mal wieder im Wald verschwunden ist. Warum musste dieser blöde Hase auch genau hier und jetzt über den Weg flitzen – da kann ja wirklich KEIN Hund widerstehen!
Na ja – bis jetzt ist er ja immer zurückgekommen…
Irgendwann purzelt der kleine Jäger mit einem breiten Grinsen auf den Lefzen wieder aus dem Gebüsch und die Zufriedenheit, den Spaziergang mit dieser kleinen Jagdsequenz  beendet zu haben, ist ihm deutlich anzusehen. Solche oder ähnliche Geschehnisse spielen sich tagtäglich viele Male dort ab, wo Menschen mit ihren Hunden unterwegs sind. Darüber hinaus gibt es einige andere immer wiederkehrende Probleme mit Hunden, die sich mit (fehlgeleitetem) Beutefangverhalten begründen lassen.
Weil das Jagdverhalten unserer besten Freunde nicht nur dafür sorgen kann, dass sich kleine kuschelige Fellbündel scheinbar in einem Blutrausch verlieren, sondern auch vielen Hundebesitzern die Nerven raubt, habe ich mich entschlossen, darüber etwas zu schreiben.

Der Text soll helfen, solches Verhalten zu verstehen, einzuordnen und zumindest Ideen geben, wie man darauf reagieren kann.

Tief verwurzelt - warum jagt ein Hund eigentlich?

Ein Hund sieht eine vermeintliche Beute, läuft ihr hinterher, und versucht sie zu bekommen. Auf den ersten Blick ganz logisch... oder?
Die wenigsten Hunde  müssen jagen, um satt zu werden. Futter steht normalerweise ausreichend zur Verfügung, so dass das Jagen zur Nahrungsbeschaffung nicht mehr notwendig ist.
Warum jagen so viele Hunde trotzdem? Sollte die Evolution nicht während der Domestikation (also der Abspaltung des Hundes von seinen wolfsähnlichen Vorfahren) dazu geführt haben, dass Jagen bei unseren heutigen Haushunden nicht mehr vorkommt? Schließlich ist ein wichtiger Grund, warum die damaligen Caniden zu Hunden geworden sind vermutlich der, dass sie in Menschennähe ein reichhaltiges Nahrungsangebot vorfanden, das das Erlegen von Beute quasi unnötig machte.


Meiner Ansicht nach gibt es zwei Gründe dafür, dass das Beutefangverhalten nach wie vor zur genetischen Grundausstattung von Hunden gehört:
Jagdverhalten ist ein so altes Erbe, dass die Evolution einfach noch nicht genug Zeit hatte, es auszuradieren. Daher ist es in wirklich jedem unserer Hunde vorhanden.

Das ist aber für mich nicht der Hauptgrund dafür, dass so viele Hunde eine sehr hohe Motivation besitzen, Beutefangverhalten zu zeigen. Den Hauptgrund haben wir Menschen uns wahrscheinlich selbst zuzuschreiben, indem wir mit züchterischer Auslese systematisch die Anpassungsvorgänge der Natur untergraben haben und das immer noch tun. Das zeigt sich auch darin, dass immer wieder  bestimmte Rassen damit in Verbindung gebracht werden können.

Wir produzieren Spezialisten, deren Talente oft im Bereich des Jagdverhaltens liegen. Das mag seine Berechtigung haben, wenn solche Hunde verantwortungsvoll in dem ihnen zugeschriebenen Aufgabenbereich eingesetzt werden. Werden sie jedoch als Familienhunde gehalten, verselbständigen sie sich oft innerhalb ihrer Anlagen und es gibt die bekannten Probleme.


Die erste Erkenntnis, die wir daraus ziehen können, ist die, dass jagende Hunde nichts dazu können, dass sie jagen. Sie jagen nicht, um uns Hundehalter zu ärgern, oder weil sie ungehorsam sind, sondern weil sie nicht anders können. Ich finde diese Erkenntnis sehr wichtig im Umgang mit Hunden, deren Passion im Jagen liegt, denn sie hilft dabei, es ihnen nicht übel zu nehmen, nicht böse auf sie zu sein!

Sie folgen einem inneren Antrieb, einer Motivation, die ihren Ursprung in einer Zeit hat, als das Jagen überlebenswichtig war.
Seht in Euren jagenden Hunden keine ignoranten Viecher, sondern habt immer im Hinterkopf, dass sie gerade nicht anders können.

Auch wenn ich später noch ausführlicher darauf eingehen möchte, ist an dieser Stelle schon mal anzumerken, dass es vorrangig KEIN Beziehungs- oder gar Bindungsproblem ist, wenn ein Hund jagen geht. Ein Hund, der gerade jagt, ordnet alle anderen Verhaltensweisen dem  unter. Deswegen hat man, ist er einmal gestartet, keinen Zugriff mehr auf ihn, da er sich in einer Art „Tunnel“ befindet, der dafür sorgt, dass nur noch das Sinnesorgan mit Signalen zum Gehirn vordringt, das gerade für das Verfolgen der Beute relevant ist. Das sind meistens die Augen, oder aber die Nase. Die Ohren sind in solchen Momenten unwichtig, weshalb kein noch so laut gerufenes Kommando zum Gehirn vordringt.

Das Beutefangverhalten von Hunden mit in die Erziehung einzubeziehen, es für den Vierbeiner gar nicht erst so wichtig werden zu lassen, oder aber auch schon  im Hund festgesetztes Jagdverhalten wieder zurück zu entwickeln, ist eins der spannendsten und gleichzeitig schwierigsten Themen im Hundetraining. Um dies hin zu bekommen ist etwas Wissen um die Dinge, die sich im Hund abspielen, während – oder schon kurz bevor – er jagt, meines Erachtens nach unumgänglich. Bitte verzeiht mir daher meine Ausführlichkeit zu diesem Thema. Ihr werdet sehen, wie sich am Ende alles zu einem „Großen Ganzen“ zusammenfügt.

 

The inner circle – Von der Suche nach dem auslösenden Reiz bis zur Endhandlung.

 

Im zweiten Teil meiner Artikelreihe über das Jagdverhalten soll es darum gehen, wie es ausgelöst wird, welche Verhaltensweisen dazugehören, und an welcher Stelle man den Hund noch erreichen – also unterbrechend und  erzieherisch einwirken kann.

Hunde, die schon in irgendeiner Form gejagt haben – sei es wirklich Wild, oder auch andere bewegliche Objekte wie fliegende Bälle, Autos, Fahrräder, usw. (auch das ist Jagdverhalten), zeigen oft schon eine Erwartungshaltung, wenn sie in an die Orte kommen, an denen das Jagen stattgefunden hat. 
Dies kann der Wald sein, im schlimmsten Fall schon alles, was hinter der Wohnungstür liegt. Diese Erwartungshaltung zeichnet sich dadurch aus, dass der Hund die Umgebung sehr aufmerksam „scannt“, außenorientiert ist und versucht über alle vorhandenen Sinnesorgane (Ohren, Nase, Augen) etwas zu finden, was gejagt werden kann. 
Solches Verhalten nennt man „ungerichtete Appetenz", die Suche nach dem auslösenden Reiz – und schon hier beginnt Beutefangverhalten. 
In diesem Stadium des Jagens kann man den Hund noch erreichen. Als Halter eines jagenden Hundes tut man also gut daran,  ihn  „lesen“ zu lernen, und damit schon solches Appetenzverhalten zu erkennen. Wurden  vorher bestimmte Grundlagen geschaffen, kann man diese nutzen, um die Appetenz zu unterbrechen, und damit das unter Umständen darauf folgende Jagen zu verhindern (Welche das sind, wird später noch zur Sprache kommen).

Wie aber muss ein Reiz beschaffen sein, damit er Jagdverhalten auslöst? 
Ein solcher Reiz vereint meistens eine Kombination aus verschiedenen Dingen. Relevante Eigenschaften sind:

-Bewegung (Bewegungsrichtung und –geschwindigkeit)
-Gestalt / Größe -(Körper)temperatur
Geruch ist natürlich auch ein Jagdauslöser, unterliegt aber einer starken Lernkomponente (welche Gerüche sind jagdlich interessant, welche nicht?), wobei die anderen genannten Auslöser angeboren sind. 
Dabei gilt: Je mehr passende Einzelkomponenten zusammenkommen, desto heftiger fällt die „Reizantwort" (die Vehemenz des Jagens) aus (Reizsummation / Reizsummenregel). Wie wichtig und beachtenswert diese Regel ist, wird später noch erläutert werden.
Auch eine der Komponenten allein kann unter Umständen schon ausreichen, um eine Jagdsequenz auszulösen. Die Heftigkeit der hündischen Reaktion wird von der Qualität des auslösenden Reizes bestimmt. 
Es ist biologisch übrigens nicht richtig, von JagdTRIEB zu sprechen, denn dann dürften NUR innere Antriebe des Hundes dafür verantwortlich sein, um Jagen auszulösen. Da aber immer auch „äußere“ Faktoren mitspielen, handelt es sich nicht um einen „Trieb".  „Handlungsbereitschaft", „Jagdverhalten“ oder „Jagdmotivation“ wären richtigere Bezeichnungen.
Hat der Hund einen jagdauslösenden Reiz erst einmal wahrgenommen, beginnt er, eine Verhaltenskette abzuspulen, die genetisch festgelegt, also angeboren, ist, und einmal in Gang gesetzt nicht so leicht unterbrochen werden kann. Von außen auf den Hund wirkende Faktoren, die nichts mit der gerade stattfindenden Jagd zu tun haben, werden ab jetzt ausgeblendet. 
Dieser sogenannte „Funktionskreis des Beutefangverhaltens“ besteht aus folgenden Einzelkomponenten:

Ungerichtete Appetenz
(Suche nach dem auslösenden Reiz)

Gerichtete Appetenz 
(Taxis = Ausrichten auf den Beutereiz)

Gerichtetes Annähern
(Hund rennt los)

Zupacken

Töten

Fressen

Es müssen nicht zwangsläufig alle Komponenten dieser Kette gezeigt werden (bei vielen Rassen sind nur bestimmte Komponenten des Jagdverhaltens züchterisch hervorgehoben worden).

Das ungerichtete Appetenzverhalten wird generell ohne das Wahrnehmen eines Außenreizes gezeigt. Beim Wolf ist Hunger der Auslöser dafür, Haushunde zeigen es auch, ohne Hunger zu verspüren. Trotzdem sorgen gerade beim Hund Lernerfahrungen dafür, dass an bestimmten Orten diese Suche nach dem auslösenden Reiz in erhöhtem Maße gezeigt wird, nämlich da, wo er schon gejagt, und den damit verbundenen „Hormonkick" erlebt hat. 
Je weiter sich der Hund in der Handlungskette befindet, desto wichtiger werden ganz bestimmte äußere Reize (vom flüchtenden Beutetier ausgehend), um das nächste Element zu starten.

Befindet sich der Hund erst einmal im „gerichteten Annähern“, ist also losgelaufen, wird es schwierig bis unmöglich, ihn noch mit akzeptablen Mitteln zu erreichen. Ab hier bewegt er sich im schon in Teil 1 beschriebenen „Tunnel“, der alle nicht zum Verfolgen der Beute relevanten Sinneskanäle quasi „abschaltet“. 
Das heißt wiederum im Umkehrschluss, dass die „gerichtete Appetenz“ die letzte Sequenz der Kette des Jagdverhaltens ist, in der noch auf den Hund zumindest hypothetisch eingewirkt werden kann, um das Jagen zu unterbrechen. Hypothetisch deswegen, weil sie sehr kurz sein kann – manchmal nur Bruchteile von Sekunden. 

Realistisch gesehen ist also das Einwirken schon während der ersten Sequenz der Beutefangkette (der Suche nach dem auslösenden Reiz) das Mittel der Wahl!!

Zum Schluss des zweiten Teils meiner Jagdartikelreihe möchte ich noch auf die zwei unterschiedlichen Hundetypen zu sprechen kommen, die man unabhängig von angeborenen Rasseeigenschaften unterscheidet, wenn man von Jagdverhalten spricht -  die „echten" Jäger und die „Pseudo" - Jäger.
„Echte" Jäger machen keine Gefangenen. Ihnen kommt es auf die Endhandlung an, sie haben also das Bestreben, ihre Beute wirklich zu packen und zu töten. Sie jagen sehr ernsthaft, und fangen nach dem Töten auch an zu fressen, oder bringen die getötete Beute zum Halter. Besonders Hunde aus dem Tierschutz, die sich schon allein „durchschlagen“ mussten, können ernsthafte Jäger sein, denn das Jagen gehörte bei ihnen zum Nahrungserwerb. Genauso kann sich eine solche Ernsthaftigkeit durch frühen Beuteerfolg einstellen. „Echte" Jäger sind nur schwer davon zu überzeugen, dass es Alternativen zum Jagen gibt. Es ist oft schwierig, mit ihnen ein "Anti" - Jagdtraining zu gestalten, denn dazu ist es hilfreich, Beutefangverhalten „künstlich“ auszulösen (Reizangel, Hasenzugmaschine, oä.).
Sie erkennen oft aber sehr zuverlässig, dass es sich nicht um erlegbare Beute handelt und jagen sie deshalb gar nicht erst. 

Die jedoch einmal in Gang gesetzte Kette des Beutefangverhaltens zu unterbrechen, ist bei diesen ernsthaften Jägern eine große Herausforderung - auch wenn der Hund sich noch in den ersten Sequenzen befindet. 
Es macht trotzdem Sinn, auch bei „echten" Jägern daran zu arbeiten, Beutefangverhalten zu kontrollieren und zumindest zu minimieren, denn auch wenn die Erfolgschancen geringer sind, als bei den „Pseudo" - Jägern, so sind sie doch vorhanden.

Damit wären wir bei den sogenannten „Pseudo“ - Jägern. Ihnen kommt es weniger auf die Endhandlung an, sondern mehr auf das Hetzen sich bewegender Objekte. Es ist ihnen meistens nicht so wichtig, wem oder was sie hinterherlaufen – da sind sie sehr variabel. Sogar Autos oder LKW können von ihnen als auslösende Reize bewertet werden, und das Hetzen auslösen. Ist man mit einem Hund dieser Kategorie gesegnet, kann man sich glücklich schätzen, denn es bestehen sehr gute Erfolgschancen, ein nachhaltig wirkendes „Anti" - Jagdtraining mit ihm durchzuführen.

Warum dies so ist, möchte ich unter anderem in Teil 3 meiner Jagdartikelreihe beschreiben.
Darin soll es darum gehen, welche tragende Rolle bestimmte Hormone beim Jagen spielen, was das für den Aufbau von alternativem Jagdersatzverhalten heißt, und welche Unterschiede und auch Zusammenhänge zwischen Jagen und Aggression bestehen.

 

(c) Lennart Peters, www.miteinanderlernen.de

 

 

News zu dieser Seite:

 

 

Was passiert gerade "hinter den Kulissen "...?

 

Nach langer "Abstinenz" vom Pflegen meiner Seite werde ich nun wider vermehrt Ergänzungen vornehmen. Es wird eine Rubrik "Jagdverhalten" unter "Glücklich mit dem Hund" geben - vielleicht interessiert es den Einen oder Anderen. :-)

 

 

Zuletzt geändert / ergänzt:





02.02.2016

-Neue Rubrik "Jagdverhalten" unter "Glücklich mit dem Hund" erstellt.

-Ergänzungen in der Rubrik "Kurz und Knapp".



26.12.2013

Endlich ist es soweit.

Der Text für die Rubrik "Stress" ist fertig.

Ab heute gibt es unter "Glücklich mit dem Hund"

Den Button "Hunde und Stress".

Ihr findet hier eine Abhandlung der wichtigsten

neurophysiologischen Grundlagen für die

Entstehung von Stress, so wie allgemeine

Erklärungen und Therapieansätze.

Viel Spass dabei. 

 

 

18.10.2013:

-Es gibt ein paar neue Fotos in der Galerie.

 

12.10.2013:

-Neue Rubrik "Downloads" erstellt

-Download "Bindung-Beziehung-Führung" eingestellt

 

11.10.2013:

-Fazit in Rubrik "Führung" eingefügt

 

09.10.2013:

-Fazit in Rubrik "Beziehung" eingefügt

 

08.10.2013:

-Fazit in Rubrik "Bindung" eingefügt.

-Fazit in Rubrik "Wieviel Wolf steckt im Hund" eingefügt.

 

04.10.2013:

-Ergänzungen zum Thema "Führung": Das Abbruchsignal 

-"Führung" abgeschlossen.

 

27.09.2013

-Ergänzungen zum Thema "Führung".

 

 

26.09.2013:

-Ergänzungen zum Thema "Führung".

-Fotogalerie ergänzt.

 

24.09.2013:

-Erste Ausführungen zum Thema Führung hochgeladen (Unter "Beziehung" > "Führung" )

 

15.09.2013:

-Neue Fotos in die Galerie eingestellt.

 

13.09.2013:

-Ergänzungen in der Rubrik "Bindung".

 

 

11.09.2013:

-Hinzufügen der Fotorubrik "Galerie".

-Ergänzung und Umstrukturierung der Rubrik "Bindung" 

 

 

28.08.2013:

-Ergänzung in der Rubrik "Bindung" (Wie entsteht Bindungsfähigkeit) 

 

 

26.08.2013:

-Weiterführung von: "Wieviel Wolf steckt im Hund"

 

 

25.08.2013:

-Neuer Bereich unter "Glücklich mit dem Hund" : "Wieviel Wolf steckt im Hund".

 

 

04.08.2013:

-B.A.R.F.-Rechner für erwachsene Hunde leicht verändert

-Rubrik "B.A.R.F. für Welpen und Junghunde" mit Inhalt gefüllt.

-Hochladen von 2 neuen B.A.R.F.-Rechnern für Welpen und Junghunde

(Einer mit vier und einer mit 3 Mahlzeiten täglich.

 

29.07.2013:

-Überarbeitung von "B.A.R.F."

-Hinzufügen einer Obst- und Gemüsetabelle.

-Ergänzung von "Kurz und knapp".

 

 

28.07.2013:

-Hinzufügen von "B.A.R.F." und einem Barfrechner als Download.

 

 

27.07.2013:

-Hinzufügen von "Apportierarbeit" unter "Arbeit / Teamwork".

 

 

21.07.2013:

-Umstrukturierung der Navigation.

-Hinzufügen von "Arbeit / Teamwork" unter "Glücklich mit dem Hund".

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