CANIS BEATUS - Der glückliche Hund
CANIS BEATUS -Der glückliche Hund

Wieviel Wolf steckt im Hund?

Entwicklung und Veränderung – warum der Hund kein Wolf ist.

Vorausschicken möchte ich, dass ich in dieser Abhandlung hauptsächlich den Ausführungen von John Bradshaw folge, der sich - wie ich finde - so tief wie wenige andere vorher mit der Materie Domestikation beschäftigt hat und die Entstehungsgeschichte der Haushunde von vielen Richtungen aus beleuchtet, was wiederum zumindest darüber nachdenken lässt, ob die bisherige Betrachtungsweise in jeder Hinsicht die richtige ist.

Hunde sind zwar aus der gleichen DNA hervorgegangen, aus der sich auch die heutigen Wölfe entwickelt haben – der genetische Code von Wölfen und Hunden ist zu 99,96% identisch -, das heißt aber nicht, dass sie sich genau so wie Wölfe verhalten oder wie diese denken. Hunde haben zwar viele grundlegende Eigenschaften mit denen des Wolfes gemeinsam, es ist aber trotzdem nötig und wichtig, sie als eigenständig zu sehen und nicht als degenerierte Ableger ihrer wölfischen Vorfahren. Gerade das Verhalten kann bei fast identischer DNA erheblich variieren. Dazu kommt noch, dass der Wolf von heute nicht mehr der Wolf aus der Zeit der „Abspaltung“ des Hundes ist. Dazwischen liegen viele Jahre in denen die Evolution sicherlich nicht untätig war und auch den Wolf verändert hat. Man muss also beim Verhaltensvergleich zwischen Wolf und Hund vorsichtig sein, denn gesichert ist höchstens, dass Wolf und Hund vom gleichen Vorfahren abstammen. Wichtige hündische Verhaltensweisen müssen also nicht zwangsläufig beim Wolf vorhanden sein (umgekehrt auch nicht), denn sie könnten ihren Ursprung in den Genen eines lange ausgestorbenen Vorfahren haben.

Hunde haben sich im Laufe der Zeit an die Menschen angepasst, was man als Domestikation bezeichnet. Dass dies überhaupt möglich war liegt daran, dass das Genmaterial von Caniden (Hundeartigen) wie ein Baukastensystem zu sehen ist, das es ihnen ermöglicht, sich relativ schnell und erfolgreich an bestimmte Gegebenheiten anzupassen, ja, sich sogar mit artfremden Individuen wie uns Menschen zu sozialisieren. Diese Eigenschaften haben ihren Ursprung wahrscheinlich wie schon erwähnt nicht erst im Genmaterial des Wolfes, sondern entwickelten sich schon wesentlich früher bei gemeinsamen Vorfahren von Wolf und Hund.

Der Domestikationsprozess hat nicht nur das Aussehen des Hundes im Vergleich zu seinem Urahn verändert, sondern auch dessen Verhalten stark modifiziert. Es hat sich herausgestellt, dass der Domestikationsprozess mit einiger Wahrscheinlichkeit vor ca. 20.000 Jahren begann. Mit diesem Prozess stieg auch die Mutationsrate der Gene an, was eine schnellere genetische Veränderung / Anpassung zur Folge hatte.

Es ist außerdem sehr wahrscheinlich, dass „die“ Domestikation nicht einen einzelnen Ursprung hat, sondern dass es mehrere Domestikationen an verschiedenen Stellen der Erde gab. Manche waren erfolgreich, manche aber auch nicht. Später, als Wölfe schon so weit domestiziert waren, dass sie auf Reisen mitgenommen werden konnten, vermischten sich domestizierte Wölfe (oder waren es schon Hunde?) mit domestizierten Wölfen oder Hunden anderer Regionen – nur so lässt sich die genetische Vielfalt der heutigen Hunde erklären.

Erwähnenswert ist vielleicht noch, dass der nordamerikanische Timberwolf in dieser Genvermischung nicht mitgewirkt hat, sich dessen Genpool wesentlich von dem der heutigen Hunde unterscheidet.

Mit und während der Domestikation der Hunde hat auch der Mensch sich verändert. Auch das hat die Entwicklung der Hunde auf ihrem Weg zu dem was man heute „Hund“ nennt stark beeinflusst. Die Evolution von Hunden fand also lange Zeit an der Seite des Menschen statt und das heutige Ergebnis, unser Haushund, ist daher vom Zusammenleben mit dem Menschen geprägt und darauf ausgerichtet. Der Hund gehört also zum Menschen.

Im Gegensatz zum Wolf nimmt ein Hund, der unter Menschenobhut und Artgenossenkontakt aufwächst quasi eine doppelte Identität an. Eine, die es ihm ermöglicht mit Menschen zu leben und eine, die ihn dazu befähigt, mit seinen Artgenossen klarzukommen.

Es wird allgemein oft angenommen, dass der Wolf als rudelbildendes Individuum die Referenz in Sachen Hundeverhalten ist. Was aber, wenn nicht die Eigenschaft Rudel zu bilden dazu geführt hat, dass sich bestimmte Caniden einst dem Menschen näherten, sondern einfach die Fähigkeit bestimmter Caniden, eine soziale Bindung zum Menschen einzugehen, die mit Rudelbildung nicht viel zu tun hat? Dann wäre nicht die Domestikation dafür veranwortlich, dass der Hund die Fähigkeit hat, sich an Menschen zu binden, sondern genau diese Neigung war dafür ausschlaggebend, dass es überhaupt eine Domestikation geben konnte. Somit hätten die hündischen Vorfahren bestimmte Verhaltensmerkmale gehabt, die der Rest der Wolfspopulation nicht hatte, was wiederum aussagt, dass man den Vergleich des Verhaltens heutiger Wölfe mit unseren Haushunden mit Vorsicht genießen muss.

Noch ein Aspekt ist zu berücksichtigen, wenn man die heutigen Wölfe mit Hunden vergleichen möchte:

Es gab eine Zeit, in der Hunde schon lange domestiziert waren und mit Menschen zusammen lebten, die von einer extremen Dezimierung der Wolfspopulation geprägt war. Der Wolf wurde vom aus verschiedenen Gründen gejagt – weil er sich am Vieh bediente, weil der Pelz benötigt wurde, usw. Man kann schon fast davon sprechen, dass man versuchte die Wölfe auszulöschen. Dieses Verhalten der Menschen hatte einen hohen Selektiondruck zur Folge, der nur die skeptischsten und scheuesten Tiere überleben ließ, Tiere, die dem Menschen am wenigsten zugänglich waren – die Vorfahren der heutigen Wölfe. Dies zeigt sich in der Eigenart der Wölfe, sich nie so an Menschen binden zu können, wie Hunde dies tun – es ist ihnen aufgrund ihrer genetischen Eigenschaften nicht möglich.

Um die Entwicklung des Hundes, deren Ursprung sich in einem gemeinsamen Vorfahren mit dem heutigen Wolf findet zu verstehen, und den Hund mit dem Wolf zu vergleichen, muss man sich – wenigstens ansatzweise – den Wolf, sein Verhalten und die soziale Organisation seiner Art ansehen:

Das Sozialsystem von Caniden ist ein familiengeprägtes. Die Vorstellung, Wolfsrudel seien über eine strenge Rangordnung von Alpha bis Omega durchstrukturiert, in der der Alpha-Wolf das Sagen hat, seine Ansprüche despotisch durchsetzt und die anderen vor seiner Stärke kuschen, ist schon lange nicht mehr haltbar. Vielmehr handelt es sich bei frei lebenden Wolfsrudeln um gewachsene Familienverbände, in denen sehr diffizile soziale Regeln herrschen. Wolf und Hund sind zwar grundsätzlich verschieden, aber durch die Abstammung des Hundes vom Wolf gibt es doch viele Gemeinsamkeiten.

Ein wenig Wissen über die sozialen Strukturen und Verhaltensweisen in Wolfsfamilien sollte sich meiner Meinung nach jeder Hundehalter aneignen, denn dies führt grundsätzlich zu besserem Verständnis der Verhaltensweisen unserer Hunde. Das Thema sei hier nur angekratzt.

So bestehen gewachsene Wolfsrudel normalerweise aus den Wolfeltern und ihrem Nachwuchs der maximal letzten 3 Jahre. Haben die heranwachsenden Wölfe ein gewisses Alter erreicht, wandern sie ab. Die einzigen dauerhaften Rudelmitglieder sind also im Normalfall die Eltern.

Im Rudel etablieren sich stabile Dominanzstrukturen. Zu unterscheiden sind hier formale, oder Langzeitdominanz, die die Leittiere (Eltern) inne haben und situative Dominanz. Formale Dominanz wird von den Rudelmitgliedern grundsätzlich anerkannt und von den dominanten Tieren lediglich durch entsprechende Körperhaltungen unterstützt. Ein Leittier muss seinen formal dominanten Status nicht in irgend einer Form durchsetzen. Sein Wesen, Erfahrungsschatz und Wissen reichen aus, um diesen Status aufrecht zu erhalten.

Langzeitdominanz beinhaltet das Recht sich fortzupflanzen und übergeordnet zu entscheiden. Die langzeitdominanten Wolfseltern bemühen sich um ein ruhiges und ausgeglichenes Rudel und vermitteln soziale Geborgenheit und damit Schutz.

Kleine aufkommende Konflikte um den Besitz von Ressourcen werden situativ entschieden (situative Dominanz). Dabei sind Motivationen und Dominanzbeziehungen einzelner Tiere zueinander entscheidend. Es ist nicht so, dass sich ein Tier, welches in einer Beziehung mit einem anderen Tier den dominanten Part einnimmt immer in einem Konflikt mit diesem durchsetzt. Ist seine Motivation gerade nicht so hoch, die des subdominanten Tieres aber höher, lässt es diesem seinen Willen. Das dominante Tier in Zweier-Dominanzbeziehungen KANN also seinen Willen durchsetzen, MUSS dies aber nicht unbedingt und macht es auch nicht immer.

In Wolfsrudeln geht es also nicht darum, dass dort ein Aphawolf sitzt, der ständig seinen Status gegen von unten aufstrebende Tiere verteidigen und hervorheben muss. Vielmehr herrscht ein geregeltes soziales Miteinander, das von weitgehend sozial positiven Interaktionen geprägt ist. Es gibt keine starre Rangordnung und Konflikte werden meistens nicht über Ernstkämpfe ausgetragen. Wölfe bedienen sich bei der Regelung von Konflikten ritualisierter Verhaltensweisen (situative Dominanz). Das sind entweder Verhaltensweisen, die einem ursprünglich anderen Verhalten entspringen (z.B. submissives Verhalten, das aus Futterbetteln entstanden ist) oder angedeutete Verhalten, wie z.B. Scheinangriffe. Die Motivationen der am Konflikt beteiligten Tiere bestimmen den Ausgang dessen. So kann sich auch ein subdominantes Tier einem dominanten gegenüber durchsetzen, wenn das subdominante eine hohe Motivation aufweist, das dominante dagegen kaum interessiert ist.

Die formal dominanten Leittiere haben immer einen höheren Stresspegel. Die anderen Tiere des Rudels leben mit weniger Stress, denn sie können sich auf die Erfahrung und die Souveränität der Alttiere verlassen. Dieses ruhige und den Umständen entsprechend sichere Leben ist so erstrebenswert, dass normalerweise kein Wolf das unbedingte Bestreben hat, die Leitposition zu erlangen.

Das Sozialverhalten von Wölfen geht sogar so weit, dass verletzte Tiere mit Nahrung und Anwesenheit unterstützt werden – auch wenn sie fern des Kernreviers des Rudels liegen. Sehr schwachen Tieren wird das Futter sogar hervorgewürgt wie bei einem Welpen.

Es wird gemeinschaftlich gejagt, gefressen und der Nachwuchs wird gemeinschaftlich aufgezogen. Aggression ist eher die Ausnahme als die Regel - Wölfe leben relativ harmonisch miteinander.

Die vorwiegende Lebensweise von Wölfen ist also eine gemeinschaftliche.

Trotzdem sind sie in der Lage auch allein zu überleben, wenn die Situation (z.B. Nahrungsknappheit) es erfordert.

Kann man also das „Rudelprinzip“ anwenden, um daraus abzuleiten, wie sich ein Mensch seinem Hund gegenüber verhalten sollte, um ihm ein geführtes, entspanntes und glückliches Leben zu ermöglichen?

Was sicherlich möglich ist, ist dahingehend Rückschlüsse aus dem heutigen Wissen über die soziale Organisation in Wolfsrudeln zu ziehen, wie man seinem Hund NICHT begegnen sollte, nämlich herrschend, unterdrückend oder ausschließlich aversiv. Das ist genau das, was ein Hund NICHT braucht.

Frühe rein aversive Hundeerziehungsmethoden, vor über 100 Jahren von einem Polizeibeamten namens Oberst Kondad Most propagiert, beherrschten lange Zeit die Hundeszene. Seine Methoden beruhten auf der Behauptung, dem Hund müsse immer klar gemacht werden, dass ihm der Mensch körperlich überlegen sei, um ihn unter Gehorsam zu halten. Diese Behauptung wiederum entsprang dem damaligen Stand der Forschung über Wolfsrudel – nämlich der Ansicht, ein Wolfsrudel würde von einem einzigen starken Wolf dominiert, der durch die Demonstration seiner körperlichen Stärke bei den anderen Rudelmitgliedern Furcht und damit Gehorsam erzeugte.

Da wir nun wissen, dass ein Wolfsrudel ganz anders organisiert ist, liegt der rein aversive Ansatz im Zusammenleben mit Hunden in weiter Ferne.

Nun, auch wenn Hunde sich manchmal zu Gruppen zusammenschließen, kann man nicht generell sagen, es handele sich bei ihnen um Rudeltiere. Sie sind darauf spezialisiert, Beziehungen mit Menschen einzugehen, was dem Wolf sichtlich schwerer fällt oder gar nicht möglich ist. Sie sind zwar unter bestimmten Umweltbedingungen in der Lage, in sozialen Gruppen zu leben (was Günther Bloch sehr anschaulich in seinem Film „Die Pizza-Hunde“ zeigt), andererseits gibt es aber auch Gegenden, wo wild lebende Haushunde seit Generationen keine länger bestehenden Gruppen bilden und eher „für sich“ bleiben.

John Bradshaw geht einen etwas anderen Weg, um sich der Entwicklung unserer Haushunde zu nähern. Er tut dies unter anderem über den biologischen Mechanismus der Neotenisierung. Dabei wachsen einige Körperteile nicht weiter, bleiben also in juvenileren (jugendlicheren) Stadien ihrer Entwicklung stecken, während sich die anderen Körperteile normal entwickeln. Dies passiert natürlich nicht während einer Generation, sondern dauert seine Zeit.

Hört z.B das Skelett auf zu wachsen, der Rest des Körpers aber entwickelt sich weiter, entsteht ein kleineres Tier, was sich aber trotzdem noch fortpflanzen kann. Der Schädel eines ausgewachsenen Pekinesen hat im Grunde die Form des Schädels eines Wolfsembryos. Es ist also auch möglich, dass sich nur Teilbereiche (Kopf) eines sonst zusammenhängenden Systems (Skelett) neotenisierend verändern.

Für das Wachstum und die Entwicklung z.B. des Skelettes sind bestimmte Hormone zuständig. Es ist also davon auszugehen, dass Veränderungen des Hormonhaushaltes diese Neotenien hervorrufen.

Nun ist auffällig, dass das Verhalten erwachsener Hunde eher dem Verhalten juveniler (jugendlicher) Wölfe ähnelt. Auch hier erkennt man eine Neotenie – nur diesmal im Verhaltensbereich. Was heißt das nun im Ergebnis? Bei jugendlichen Wölfen ist das Verhalten flexibel und anpassbar. Die Phase, in der soziales Lernen besonders effektiv stattfinden kann, wird über die Neotenie in die Länge gezogen und bestimmte Lernfenster sind sehr lange geöffnet, was in der schnelleren und im Endergebnis ausgereifteren Entwicklung des Wolfes nicht so ist.

Diese Veränderungen sind wohl mit die ausschlaggebensten Bedingungen für das Stattfinden einer Domestikation.

Nachdem also eine erste Phase – die Selektion auf Zahmheit – die Domestikation eingeläutet hatte, ohne dass der Mensch etwas dazu beigesteuert hat (bis auf seine Anwesenheit und seine Lebensweise, denn diese Selektion hat wahrscheinlich nur bei den sowieso schon abfallfressenden Wölfen in der Nähe der menschlichen Siedlungen stattgefunden), und die zweite Phase, in der der Mensch versuchte, bestimmte Hundetypen zu isolieren und für seine Belange zu gebrauchen durchlaufen war (hier waren nur wenige geplante Kreuzungen möglich und es gab aufgrund der damaligen Lebensweise wahrscheinlich noch viel mehr ungeplante Vermehrungen), befinden wir uns nun in der dritten Phase der Domestikation, der Rassezucht.

Abschließend ist zu sagen, dass der heutige Hund und der Heutige Wolf zwar von der gleichen Art abstammen, sich aber doch für sich eigenständig entwickelt haben und zu eigenständigen Tieren geworden sind. Der Hund hat während seiner lang andauernden Domestikation viel von seinem wölfischen Verhalten abgelegt oder modifiziert und eigene für das Zusammenleben mit dem Menschen geeignetere Verhaltensweisen sind entstanden. Dies alles lässt sich zwar auf die Gene der gemeinsamen Vorfahren von Wolf und Hund zurückführen, muss aber mit dem Verhalten der heutigen Wölfe nicht so viel gemeinsam haben, wie allgemein angenommen wird, denn auch die Wölfe haben sich seit der Abspaltung der Hunde selektiv weiterentwickelt und verändert. Eine der relevantesten Veränderungen ist dabei die Neotenisierung des Verhaltens, das nicht vollständige Ausreifen, das Verbleiben in einem verglichen mit dem Wolf jugendlichen Stadium. In diesem Stadium sind Wölfe noch sehr abhängig von ihren Eltern und die Selektion auf diese Jugendlichkeit hat den Hunden eine zeitlebens vorhandene gesteigerte Abhängigkeit und das von Ihnen bekannte Bindungsverhalten an ihren Menschen beschert.

Hunde erkennen Hunde. Das scheint zunächst nicht verwunderlich. Sieht man sich aber die Vielfalt der Rassenunterschiede beginnend mit der Größe und endend mit Zuchtmerkmalen, die die Kommunikation untereinander besonders erschweren an, ist dies doch erwähnenswert. Also müssen Hunde aller Rassen doch ein gemeinsame soziale Verhaltensmerkmale besitzen, die es ihnen ermöglichen, sich untereinander zu erkennen und auch zu kommunizieren.

 

 

Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen Wolf und Hund - Was erwartet ein Hund im Gegensatz zu einem Wolf von seiner sozialen Gruppe, wie verhält er sich?

 

Mittlerweile denke ich, dass Hunde und Wölfe weniger Gemeinsamkeiten haben, als weithin in der Hundescene angenommen wird.

Ein großer Unterschied zwischen Wölfen und Hunden liegt in der Kontaktfreudigkeit und Freundlichkeit fremden Menschen und auch Artgenossen gegenüber. Wölfe kooperieren nur mit den im Rudel befindlichen Tieren, die nur in Ausnahmefällen keine Familienmitglieder sind. Treffen fremde Rudel aufeinander, kommt es im Normalfall zu aversiven Handlungen und Kämpfen, die nicht selten den Tod des einen oder anderen Tieres zur Folge haben.

Ganz anders sind da unsere Haushunde veranlagt. Die Mehrheit unserer Hunde ist Menschen und Artgenossen, auf die sie in Ihrer Umwelt treffen gegenüber freundlich und aufgeschlossen. Sie nehmen Kontakt auf und Ernstkämpfe sind eher die Ausnahme, als die Regel. Natürlich sind Hunde auf Menschen von klein auf sozialisiert, haben gelernt, dass von ihnen keine Gefahr ausgeht, was in gewissem Maße auch mit von Hand aufgezogenen Wölfen möglich ist, doch selbst von Hand aufgezogene, sozialisierte Wölfe entwickeln diese Kontaktfähigkeit bei weitem nicht so, wie Hunde das tun.

Um sich auf der Suche nach einer sinnvollen Begegnungsweise unseren Hunden gegenüber vom Wolfserbe zu distanzieren, könnte man sich anschauen, wie Hunde leben, die nicht unter direkter menschlicher Kontrolle stehen – also Hunde, die zwar als Dorfhunde in menschlicher Nähe leben, sich vornehmlich von dem ernähren, was der Mensch über lässt, aber deren soziale Organisation und Lebensweise nicht weiter vom Menschen beeinflusst wird. Wichtig wäre noch, dass solche Hunde von den in ihren Gebieten lebenden Menschen akzeptiert und nicht ständig verjagt würden, denn sonst hätten sie nicht die Zeit, ihre eigene Sozialstruktur zu entwickeln.

Solche Bedingungen gibt es in West-Bengalen. Hier leben Hunde seit vielen Generationen mit Menschen eng beieinander, werden akzeptiert und teilweise sogar – ohne Besitzanspruch – gefüttert, sogenannte Pariahunde. Ihre Lebensbedingungen gleichen in etwa denen unserer Stadttauben. Beobachtet man diese Hundepopulation, kann man aus den hier gezeigten Verhaltensweisen Rückschlüsse darauf ziehen, wie sehr der Hund noch wölfisch ist – oder eben nicht.

Die Parias Westbengalens schließen sich oft zu kleinen Familienverbänden von 5-10 Tieren zusammen, da handeln sie also Wolfsähnlich. Da eine gemeinsame Jagd aber nicht notwendig ist, gehen sie jeder für sich auf Futtersuche. Das Fortpflanzungsverhalten der Pariahunde ist wiederum nicht wolfsähnlich. Ist eine Hündin läufig, wird sie von vielen – meistens rudelfremden - Rüden umworben. Sie paart sich dann mit mehreren dieser Rüden. Ein Rüde bleibt bis zur Geburt der Welpen bei der Hündin. Unklar ist, ob er der Vater der, oder eines der Welpen ist. Manchmal hilft er sogar noch bei der Aufzucht der Jungen und würgt für sie Futter hervor. So werden während der Paarungszeit aus den Familienverbänden Paare. Sobald die Jungen ein gewisses Alter erreicht haben, finden sich die Familienverbände wieder zusammen.

Die Strukturen der Familienverbände ändern sich also mit jeder Paarungszeit, die Tiere der Würfe aus der letzten Paarungsperiode helfen im Gegensatz zu Wolfsrudeln nicht bei der Aufzucht und eine Hündin kann zu jeder Paarungszeit einen anderen Partner wählen – was bei Wölfen nicht so ist. Auch gibt es keine nennenswerten aggressiven Verhaltensweisen, wenn während der Paarungszeit mehrere Hündinnen gleichzeitig läufig sind.

Auch in den Gruppen der Parias gibt es eine Art Hierarchie, die aber nicht mit den relativ stabilen Dominanzstrukturen der Wolfsrudel vergleichbar ist. Die Rangordnungen der Pariahunde regeln auch nur, wer bevorzugten Zugang zu Futter und Schutz hat, nicht aber, wer sich mit wem paaren darf. Am aggressivsten ist das älteste Zuchtpaar – vor allem gegenüber ungepaarten Rüden.

Während Wolfsrudel ihr Territorium sehr erbittert verteidigen und es meistens zu Ernstkämpfen kommt, wenn verschiedene Rudel oder deren Mitglieder aufeinandertreffen, können Gruppen von Pariahunden relativ friedlich nebeneinander existieren. Aggressionen kommen zwar vor, aber eher geht man sich wenn möglich aus dem Weg. Das in Wölfen fest verankerte Konkurrenzverhalten nicht miteinander verwandter Tiere scheint bei den Pariahunden nicht mehr vorhanden zu sein. Die Domestikation hat es nötig gemacht, die Fähigkeit zu entwickeln, nicht verwandte Tiere in der Nähe zu tolerieren, was nicht zuletzt dadruch begünstigt wurde, dass auf sehr engem Raum genügend Nahrung vorhanden war. Wolfsrudel müssen größere Gebiete besetzen und verteidigen, um für genügend Nahrung sorgen zu können.

Studien an in Gefangenschaft gehaltenen und sonst sich selbst überlassenen Hundegruppen von Hunden, die erst nach dem Erwachsenwerden vergesellschaftet wurden, haben gezeigt, dass Hunde auch in Gefangenschaft nicht das Verhalten zeigen, welches Wölfe an den Tag legen, wenn sie so in Gefangenschaft zusammengebracht und gehalten werden.

Die so gehaltenen Wölfe bilden eine Art Hackordnung, stehen also einzeln in Konkurrenz miteinander. Die Hunde aus der Studie hingegen bildeten „Kumpelpaare“, es war ihnen aber nicht möglich irgendeine Art von Hierarchie zu erarbeiten.

Erkennbar ist also auch hier, dass Hunde harmonische Beziehungen und Bindungen mit anderen Artgenossen eingehen können, die sie erst im Erwachsenenalter kennengelernt haben, was Wölfen so nicht möglich ist – ein weiterer Aspekt, der darüber nachdenken lässt, ob aus Wolfsverhalten wirklich abgeleitet werden sollte, wie man sinnvoller weise Hunden begegnen kann.

Im Gegensatz zu Wölfen haben Hunde die angeborene Fähigkeit, selbst artfremde Betreuer (Menschen), die sie von klein auf um sich haben als Teil ihrer Familie, ihrer sozialen Gruppe zu sehen. Selbst handaufgezogenen und von ihren Artgenossen getrennten Wölfen ist dies nur sehr bedingt möglich. Hunde sind über den Domestikationsprozess also nicht verwandten oder sogar artfremden Individuen gegenüber eher toleranter geworden, was wiederum eher darauf schließen lässt, dass ihnen nicht vornehmlich mit Druck und Hierarchiegedanken begegnet werden sollte, sondern mit Toleranz.

Wie können wir aber nun analysieren, was ein Hund vom Leben in seiner gemischten sozialen Gruppe mit anderen Hunden und Menschen zusammen erwartet?

Ein möglicher Ansatzpunkt wäre es doch, sich anzusehen, was er wirklich zum Leben braucht. Das sind die Dinge, die zum Überleben notwendig sind und die Strategien, wie man an diese Dinge herankommt.

Die in unserer Gesellschaft lebenden Hunde brauchen diese Strategien im Prinzip nicht mehr, denn im Regelfall wird ihnen alles, was sie zum Überleben brauchen von uns Menschen zur Verfügung gestellt. Die Selektion in der Hundezucht auf Zahmheit und Verträglichkeit steuert maßgeblich dazu bei, dass Hunde mit Menschen und anderen Hunden verträglich sind. Demzufolge ist Aggression auch nicht die Standartstrategie beim Zusammentreffen von Hunden mit anderen Individuen. Trotzdem ist es möglich, dass zwei Hunde etwas gleichzeitig „wollen“, was dann zu einem Konflikt zwischen den beiden führen kann. Schauen wir uns die Lösungsstrategien solcher Konflikte da an, wo sie entstehen, also in der Interaktion von Hunden, ohne dass wir irgendwelche Verhaltensweisen versuchen wiederzufinden, die denen gemeinsamer wölfischer Vorfahren ähneln, können wir sicherlich eher auf einen sinnvollen Umgang mit unseren Hunden schließen.

Studien und Beobachtungen dahingehend zeigen folgendes:

Beanspruchen zwei Hunde eine Ressource, spielen verschiedene Faktoren eine Rolle für das Ergebnis – den Ausgang des Konfliktes.

 

  1. Wie hoch ist die eigene Motivation, die Ressource zu beanspruchen?
  2. Wie hoch ist die Motivation des konkurrierenden Individuums?
  3. Wie groß ist die eigene Chance, einen möglichen Kampf zu gewinnen?

 

Kennen sich die Hunde, werden Erinnerungen, also Lernerfahrungen aus der Vergangenheit berücksichtigt. Kennen sie sich nicht, werden evtl. Lernerfahrungen mit ähnlich aussehenden Hunden zu Rate gezogen, oder es werden Lernerfahrungen angewandt, die aus Beobachtungslernen resultieren – also wie der betreffende Hund aus Interaktionen mit anderen Hunden hervorgegangen ist. Hunde, die ständig zusammenleben bilden Beziehungen zueinander aus, die unter anderem Vorhersagen über das Verhalten des Gegenübers in bestimmten Situationen erlauben. Ist also dem einen Hund die Ressource Futter besonders wichtig, dem anderen aber sein Spielzeug, wird der eine lernen, das Futter des anderen nicht zu beanspruchen und der andere wird das Spielzeug des einen in Ruhe lassen. So kann sich eine harmonische Beziehung entwickeln. Dies geschieht über einfache LERNMECHANISMEN. Für beide Beteiligten gefährliche Kampfhandlungen werden um der eigenen Sicherheit willen vermieden und es wird sich darauf konzentriert, ob und wie stark die Motivationen der anderen Gruppenmitglieder in bestimmten Situationen sind – daraus wird gelernt und die meisten Zusammentreffen verlaufen ohne Zwischenfälle. Erstaunlich ist dabei, dass die imensen Größenunterschiede unserer Hunderassen keinen generellen Grund darstellen, einen beispielsweise viel größeren Artgenossen als stärker einzuschätzen und deshalb vor solchen Exemplaren immer zurück zu weichen. Es ist so, dass die Größe eines unbekannten Rivalen nicht darüber entscheidet, ob er herausgefordet wird, oder nicht. Das Abchecken der Motivation des anderen Hundes und das ins Verhältnis setzen mit der eigenen Motivation ist also stärker gewichtet, als die augenscheinliche körperliche Überlegenheit.

Auch wenn die Beziehungen von Hunden untereinander dominanzähnlich anmuten – selbst wenn sie echte Dominanz im wölfischen Sinne wären – kann man solche Beziehungen auch erklären und verstehen, ohne das Dominanzmodell anwenden zu müssen. An dieser Stelle kann auch diskutiert werden, was „Status“ eigentlich bedeutet und ob sich Hunde eines gewissen „Status“ überhaupt bewusst sind. Haben gewisse Hunde in ihren Gruppen generell einen höheren oder niederen Status, nur weil sie beim Einfordern bestimmter Ressourcen höher oder weniger hoch motiviert sind als andere? Noch wichtiger: Sind sie sich dessen im Sinne einer Hierarchie bewusst? Oder handeln sie einfach ihrem Charakter und ihren Lernerfahrungen entsprechend und fügen sich zu einer harmonischen Gruppe zusammen, ohne ein Empfinden für Rang oder Status zu haben?

Fakt ist jedenfalls, dass ein Hund nicht versuchet die Herrschaft über ihre Familie zu ergreifen und schon gar nicht die Weltherrschaft. Wahrscheinlich ist er sich noch nicht mal eines besonderen „Status“ bewusst, sondern versucht einfach über gewisse Lernerfahrungen das Verhalten der in seiner gemischten sozialen Gruppe befindlichen Individuen so gut er kann voraus zu sagen (je besser das klappt, desto besser ist die Beziehung) und sich dementsprechend möglichst effizient zu verhalten.



Fazit

Hunde sind keine degenerierten Ableger ihrer wölfischen Vorfahren, sondern sie haben sich über die Domestikation an das Leben mit dem Menschen in vieler Hinsicht angepasst. Auch ihr Verhalten hat sich stark verändert. Hunde und die heutigen Wölfe haben zwar die gleichen Vorfahren, jedoch müssen wichtige hündische Verhaltensweisen nicht zwangsläufig beim Wolf vorhanden sein, und umgekehrt auch nicht.

Die Evolution von Hunden fand lange Zeit an der Seite des Menschen statt, das heutige Ergebnis, unser Haushund, ist daher vom Zusammenleben mit dem Menschen geprägt und darauf ausgerichtet. Der Hund gehört zum Menschen, denn ohne Menschen gäbe es keine Hunde.

Hunde generell als Rudeltiere zu bezeichnen halte ich für gewagt. Auch wenn Hunde sich manchmal zu Gruppen zusammenschließen, kann man nicht generell sagen, es handele sich bei ihnen um Rudeltiere. Sie sind darauf spezialisiert, soziale Beziehungen mit Menschen einzugehen, was dem Wolf sichtlich schwerer fällt oder gar nicht möglich ist. Sie sind zwar unter bestimmten Umweltbedingungen in der Lage, untereinander in sozialen Gruppen zu leben (was Günther Bloch sehr anschaulich in seinem Film „Die Pizza-Hunde“ zeigt), andererseits gibt es aber auch Gegenden, wo wild lebende Haushunde seit Generationen keine länger bestehenden Gruppen bilden und eher „für sich“ bleiben.

Auch die Wölfe haben sich seit der Abspaltung der Hunde selektiv weiterentwickelt und verändert. Eine der relevantesten Veränderungen ist dabei die Neotenisierung des Verhaltens, das nicht vollständige Ausreifen, das Verbleiben in einem verglichen mit dem Wolf jugendlichen Stadium. In diesem Stadium sind auch Wölfe noch sehr abhängig von ihren Eltern und die Selektion auf diese Jugendlichkeit hat den Hunden eine zeitlebens vorhandene gesteigerte Abhängigkeit und das von Ihnen bekannte Bindungsverhalten an ihren Menschen beschert.

Auch wenn die Beziehungen von Hunden untereinander dominanzähnlich anmuten – selbst wenn sie echte Dominanz im wölfischen Sinne wären – kann man solche Beziehungen auch erklären und verstehen, ohne das Dominanzmodell anwenden zu müssen. An dieser Stelle kann auch diskutiert werden, was „Status“ eigentlich bedeutet und ob sich Hunde eines gewissen „Status“ überhaupt bewusst sind, oder eher Einzelbeziehungen zu Individuen ihrer Umgebung ausbilden, und versuchen einfach über gewisse Lernerfahrungen das Verhalten dieser Individuen so gut es geht voraus zu sagen und sich dementsprechend möglichst effizient zu verhalten.

Trotz der hohen genetischen Verwandtschaft mit dem Wolf ist der Hund eigenständig und sollte auch so behandelt werden. Vergleiche hündischen Verhaltens mit wölfischem sind zwar an vielen Stellen möglich, trotzdem sollte Wolfsverhalten meiner Meinung nach nicht unreflektiert als Referenz für Hundeverhalten herangezogen werden.

(c) Lennart Peters,  www.miteinanderlernen.de

 

 

 

 

 

 



News zu dieser Seite:

 

 

Was passiert gerade "hinter den Kulissen "...?

 

Nach langer "Abstinenz" vom Pflegen meiner Seite werde ich nun wider vermehrt Ergänzungen vornehmen. Es wird eine Rubrik "Jagdverhalten" unter "Glücklich mit dem Hund" geben - vielleicht interessiert es den Einen oder Anderen. :-)

 

 

Zuletzt geändert / ergänzt:





02.02.2016

-Neue Rubrik "Jagdverhalten" unter "Glücklich mit dem Hund" erstellt.

-Ergänzungen in der Rubrik "Kurz und Knapp".



26.12.2013

Endlich ist es soweit.

Der Text für die Rubrik "Stress" ist fertig.

Ab heute gibt es unter "Glücklich mit dem Hund"

Den Button "Hunde und Stress".

Ihr findet hier eine Abhandlung der wichtigsten

neurophysiologischen Grundlagen für die

Entstehung von Stress, so wie allgemeine

Erklärungen und Therapieansätze.

Viel Spass dabei. 

 

 

18.10.2013:

-Es gibt ein paar neue Fotos in der Galerie.

 

12.10.2013:

-Neue Rubrik "Downloads" erstellt

-Download "Bindung-Beziehung-Führung" eingestellt

 

11.10.2013:

-Fazit in Rubrik "Führung" eingefügt

 

09.10.2013:

-Fazit in Rubrik "Beziehung" eingefügt

 

08.10.2013:

-Fazit in Rubrik "Bindung" eingefügt.

-Fazit in Rubrik "Wieviel Wolf steckt im Hund" eingefügt.

 

04.10.2013:

-Ergänzungen zum Thema "Führung": Das Abbruchsignal 

-"Führung" abgeschlossen.

 

27.09.2013

-Ergänzungen zum Thema "Führung".

 

 

26.09.2013:

-Ergänzungen zum Thema "Führung".

-Fotogalerie ergänzt.

 

24.09.2013:

-Erste Ausführungen zum Thema Führung hochgeladen (Unter "Beziehung" > "Führung" )

 

15.09.2013:

-Neue Fotos in die Galerie eingestellt.

 

13.09.2013:

-Ergänzungen in der Rubrik "Bindung".

 

 

11.09.2013:

-Hinzufügen der Fotorubrik "Galerie".

-Ergänzung und Umstrukturierung der Rubrik "Bindung" 

 

 

28.08.2013:

-Ergänzung in der Rubrik "Bindung" (Wie entsteht Bindungsfähigkeit) 

 

 

26.08.2013:

-Weiterführung von: "Wieviel Wolf steckt im Hund"

 

 

25.08.2013:

-Neuer Bereich unter "Glücklich mit dem Hund" : "Wieviel Wolf steckt im Hund".

 

 

04.08.2013:

-B.A.R.F.-Rechner für erwachsene Hunde leicht verändert

-Rubrik "B.A.R.F. für Welpen und Junghunde" mit Inhalt gefüllt.

-Hochladen von 2 neuen B.A.R.F.-Rechnern für Welpen und Junghunde

(Einer mit vier und einer mit 3 Mahlzeiten täglich.

 

29.07.2013:

-Überarbeitung von "B.A.R.F."

-Hinzufügen einer Obst- und Gemüsetabelle.

-Ergänzung von "Kurz und knapp".

 

 

28.07.2013:

-Hinzufügen von "B.A.R.F." und einem Barfrechner als Download.

 

 

27.07.2013:

-Hinzufügen von "Apportierarbeit" unter "Arbeit / Teamwork".

 

 

21.07.2013:

-Umstrukturierung der Navigation.

-Hinzufügen von "Arbeit / Teamwork" unter "Glücklich mit dem Hund".

Druckversion Druckversion | Sitemap
© Lennart Peters